Qualität in der Kühlgeräte-Rückproduktion definiert sich v.a. durch die Menge an FCKW (VFC) bzw. KW (Kohlenwasserstoffe; VHC), die aus einem Kühlgerät zurückgewonnen werden. Die SEG-Technik garantiert aber nicht nur die komplette Rückgewinnung der FCKWs und KW, sondern auch die Verwertung aller Wertstoffe, die in einem Kühlgerät enthalten sind. Ziel der Rückproduktion ist es primär, möglichst alle Schadstoffe zu erfassen und einer geordneten Entsorgung zuzuführen. Außerdem sollen dabei hochwertige Rohstoffe zurückgewonnen und wieder in den Wirtschaftskreislauf eingebracht werden (Kreislaufwirtschaft).

Die Rückproduktion der SEG ist zertifiziert mit dem RAL-Gütezeichen Rückproduktion von Kühlgeräten. Die Güte- und Prüfbestimmungen enthalten hohe Anforderungen und beziehen sich auf alle Phasen der Rückproduktion. Die vorgeschriebene lückenlose Dokumentation aller Schritte macht die Rückproduktion nach den RAL-Kriterien zum gläsernen Prozess. Zentrale Bedeutung kommt dabei den in den Güte- und Prüfbestimmungen festgelegten Mindestrückgewinnungswerten für die in einem Kühlgerät enthaltenen FCKW bzw. KW zu.

Als erster deutscher Kühlgeräte-Recycler wurde die SEG 2016 von der europaweit tätigen WEEELABEX-Organisation mit dem begehrten „WEEE Label of excellence“ ausgezeichnet. (siehe auch http://www.weeelabex.org).Die SEG setzt damit ein weiteres Zeichen.

Die SEG garantiert neben der transparenten und gütegesicherten Vernichtung der FCKW-Schadstoff-Potentiale die „Herstellung“ reiner Rohstoffe. Ein weiteres Zertifikat, ausgegeben von der luxemburgischen staatlichen Aktion Superdreckskescht, bestätigt der SEG ein Produktpotential von 90% aus der Behandlung von Kühlgeräten.
Infos https://www.sdk.lu/index.php/de/circular-economy/produktpotential.

Im Rahmen der Qualitätssicherung werden die wichtigen Parameter ständig von einem mit modernster Technik ausgestatteten Labor geprüft. Um beispielsweise sicherzustellen, dass kein FCKW mehr in dem gemahlenen Polyurethanschaum enthalten ist, werden kontinuierlich Proben aus der Endbehandlungsstufe analysiert. Eine hierfür speziell entwickelte Messmethode ermöglicht selbst den Nachweis von geringsten FCKW-Konzentrationen.