Schutz der Ozonschicht

Die Kühlgeräte-Rückproduktion nach System SEG schützt die sich erholende Ozonschicht. Auch wenn FCKW inzwischen nicht mehr verwendet wird. Das FCKW in alten Kühlgeräten behält sein volles Gefährdungspotential. Jedes Gramm, das ungehindert entweicht, schwächt die Ozonschicht.

FCKW steigen bis in die Stratosphäre auf und schädigen dort die Ozonschicht, die die Erde vor harter UV-Strahlung schützt. Die Folge dieser Schädigung ist eine Verstärkung kurzwelliger UV-Strahlen, die für Menschen, Tiere und Pflanzen eine Gefahr darstellen.

Klimaschutz

Die Aktivitäten der SEG tragen wesentlich zum Klimaschutz bei. Einer der Hauptansätze des Klimaschutzes ist die Verringerung des von Menschen verursachten Ausstoßes von Treibhausgasen.

Wasserdampf, CO2 und Methan sind natürliche Treibhausgase. Die globale Erwärmung kommt in erster Linie durch die Erhöhung des Anteils natürlicher Treibhausgase zustande, vor allem durch Verbrennung fossiler Brennstoffe, bei denen CO2 freigesetzt wird.

Zum Treibhauseffekt tragen aber auch Produkte wie FCKW oder die inzwischen genutzten Kühlmittel-Ersatzstoffe bei. Die Wirkung von FCKW auf den Treibhauseffekt ist über 10.000 Mal höher als die des Kohlendioxids. Dies wird deutlich, wenn man weiß, dass FCKW trotz der vergleichbar geringen Menge in der Atmosphäre zu 22 % an der Entstehung des Treibhauseffektes beteiligt ist.

Die Ersatzstoffe in der Kühl-/ Kälte- und Klimatechnik haben ein stark reduziertes Ozonabbaupotential. Ersatzstoffe der zweiten Generation, wie das weit verbreitete R134a, haben kein Ozonabbaupotential mehr. Ihr Beitrag zum Treibhauspotential ist dagegen hoch, bei R 134a liegt es 1430 höher als bei CO2, bei anderen bis zu 12.000 mal höher. Haushalts-Kühlgeräte enthalten heute als Kühlmittel und im Isolierschaum Kohlenwasserstoffgase (Pentan/Butan) und werden auch als VHC Geräte bezeichnet (VHC steht für nicht fluorierten Kohlenwasserstoffe). Das Treibhauspotential von Pentan/Butan liegt etwa dreimal höher als das von CO2.